Familie Thurn und Taxis: Die Erfindung der Post Drucken diesen Artikel per E-Mail einen Bekannten empfehlen

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Die Organisation des kaiserlichen Postwesens gehörte zu den historisch herausragenden Leistungen der Familie Thurn und Taxis. Franz von Taxis richtete als Erster einen gut organisierten Kurierdienst in Italien ein und legte somit an der Wende zum 16. Jh. den Grundstein für die Entwicklung eines internationalen Postwesens. Ein Brieftransport zwischen Innsbruck und Brüssel konnte in der damaligen Zeit in fünfeinhalb Tagen bewältigt werden.

1615 belohnte Kaiser Mathias die Verdienste der Familie, indem er das Amt des kaiserlichen Generalpostmeisters zum Erblehen im Mannesstamm erhob. Das 17. Jh. stand ganz im Zeichen des gesellschaftlichen Aufschwungs der Thurn und Taxis. Im selben Jahrhundert stieg die Familie vom Reichsfreiherrenstand (1608) zum erblichen Reichsgrafenstand (1624) auf und erreichte im Jahre 1695 unter Kaiser Leopold I. Seinen Höhepunkt mit der Erhebung in den Reichsfürstenstand.

Kaiser Franz I. ernannte Fürst Alexander Ferdinand im Jahre 1748 zum Prinzipalkommissar, also zum kaiserlichen Repräsentanten am Immerwährenden Reichstag in Regensburg. Bis zum Ende des Alten Reiches bekleideten die Fürsten aus dem Hause Thurn und Taxis dieses kostspielige und prestigeträchtige Amt. Eine Auflage des Kaisers war der Umzug der Familie von Frankfurt nach Regensburg, wo sich seitdem der Stammsitz der Fürstlichen Familie befindet.

Quelle: www.thurnundtaxis.de; Fotos: Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv 

 
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