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Woher das Märzen seinen Namen hat |
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Die Bezeichnung
„Märzen“ geht auf den Monatsnamen „März“ zurück, in welchem früher ein stärkeres Bier gebraut wurde, das lagerfähiger war. Da von Georgi (23.04.) bis Michaeli (29.09.) wegen der hohen Brandgefahr beim Biersieden nicht gebraut werden durfte, ermöglichte das Märzen den Brauerein den Bierausschank auch in den Sommermonaten.
Mit dem Ziel der besseren Lagerfähigkeit über den Sommer hinweg wurden
von den Brauern die Stammwürze und der Alkohol erhöht sowie ein höherer
Prozentsatz an Hopfen beigegeben. Die Biere lagerte man in kalten, zwölf Meter tiefen Felsenkellern, in
denen mit großen Eisblöcken zusätzlich gekühlt wurde, die bei den
niedrigen Temperaturen nur langsam schmolzen.
Um zusätzlich Schatten
und Kühle für den Lagerkeller zu erzeugen, wurden oberhalb der Keller
Kastanienbäume gepflanzt, deren Äste zusätzlich Schatten spendeten,
aber deren flache Wurzeln keine Schäden an der Kellerdecke
verursachten. So entstand die Urform unserer beliebten bayrischen
Biergärten, in denen traditionell Kastanienbäume stehen.
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