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Gekühlt schmeckt's am besten |
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Ein heißer Sommertag und schon seit einer Ewigkeit Durst auf ein leckeres Bier, oder nach Feierabend schnell in der Eckkneipe vorbei geschaut und hastig ein Glas bestellt. Doch dann die Enttäuschung: „Schmeckt komisch”, lautet das Fazit nach dem ersten Schluck. Schmeckt die gleiche Sorte „irgendwie anders” als sonst, liegt es oft an der falschen Temperatur.
Doch wie beurteilen wir den Geschmack eines Bieres? Unter Geschmack
versteht man alle Sinneswahrnehmungen, die durch nichtflüchtige
Verbindungen (= Geschmacksstoffe) hervorgerufen werden. Die gesamte
Wahrnehmung durch Mund und Nasenraum einschließlich des Mundgefühls wird
als Flavour bezeichnet. Biersensoriker unterteilen die geschmackliche
Bewertung eines Bieres in zehn bis dreißig Kategorien. Die
Geschmackswahrnehmung des Gehirns ist bei höheren Temperaturen
intensiver als bei niedrigen, wodurch die wenig angenehmen Bitterstoffe
bei einem kühlen Bier kaum wahrgenommen werden. Der köstliche Geschmack
eines Bieres lässt sich daher in gekühltem Zustand am besten genießen.
Damit jede Sorte ihre geschmackliche Vielfalt ganz entfalten kann,
bedarf es einer optimalen Trinktemperatur. Eine einfache Faustformel zur
Orientierung für den „Gerstensaft-Gourmet” lautet: Bier sollte bei vier
bis sieben Grad Celsius gelagert werden – die optimale Trinktemperatur
liegt bei fünf bis acht Grad Celsius. Bier gehört keinesfalls in den
Gefrierschrank, zu empfehlen ist bei Bedarf eine mit kaltem Wasser und
Eis gefüllte Badewanne. Einzelflaschen für einen Ausflug können Sie
direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank in Zeitungspapier wickeln,
dadurch hält sich das Bier länger kühl.
Quellen: www.brauer-bund.de und www.bierclub-bayern.de
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