Die Geschichte des Roggenbieres Drucken diesen Artikel per E-Mail einen Bekannten empfehlen

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Bis in das 15. Jahrhundert hinein gehörte Roggenbier zu den gängigen Biersorten in Deutschland. Nach einigen Missernten wurde zur Linderung der Hungersnot die Verwendung von Roggen auf die Herstellung von Brot beschränkt. Von diesem Zeitpunkt an wichen die Bierbrauer auf Gerste aus, bis heute einer der klassischen Bestandteile von Bier. Die Fürstliche Brauerei Thurn und Taxis war die erste Brauerei, die wieder mit der Produktion von Roggenbier begann. 1995 kam die erste Sorte Roggenbier unter dem Namen „Schierlinger Roggen“ auf den Markt.

Roggenbier ist ein vollmundiges, dunkles und obergäriges Bier und wird oft mit Weizenbierhefe vergoren. Zur Herstellung werden mindestens 50 % Roggen- oder Dinkelmalz verwendet. Roggenbier hat meist eine leichte Geschmacksnote von Brot, oft meinen Biergenießer auch, Pumpernickel herauszuschmecken.
 
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