Die Historie des Fürstlichen Brauhauses Drucken diesen Artikel per E-Mail einen Bekannten empfehlen

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Der Wohnort der Fürstlichen Familie Thurn und Taxis wurde 1748 von Frankfurt nach Regensburg verlegt als Fürst Alexander Ferdinand seine neue Aufgabe als kaiserlicher Repräsentant am Reichstag antrat. Die Familie benötigte für sich und ihren Hofstaat eine angemessene Residenz, die sie in den prächtigen Räumlichkeiten des ehemaligen und inzwischen säkularisierten Klosters St. Emmeram fand.

Zum Stammsitz einer fürstlichen Familie gehörte natürlich auch ein Marstall zur Unterbringung der Kutschen und Pferde. Der Marstall wurde in den Jahren 1829 – 1832 durch den königlichen Baumeister Jean-Baptiste Métivier im Auftrag von Fürst Maximilian Karl errichtet. Bis zu 80 Pferde, Kutschen, Schlitten und Sänften sowie die 600 m² große Reithalle fanden darin Platz. Einige Jahrzehnte später war der Platzbedarf enorm gestiegen, da neben Pferden und Kutschen auch die neuen „Automobile“ untergebracht werden mussten. Der Fürstliche Baumeister Max Schultze errichtete aus diesem Grund von 1906 bis 1911 ein neues Gebäude, das in Größe und Ausstattung modernsten Ansprüchen entsprach. Nach dem Ende der Pferdehaltung im Jahr 1935 beherbergten die Räumlichkeiten des Neuen Marstalls das Kutschenmuseum, das jedoch 30 Jahre später im alten Marstallgebäude seine neue Heimat fand.

Seit der Renovierung im Jahr 2005 befindet sich im Gebäude des Neuen Marstalls das Fürstliche Brauhaus. Die authentische Einrichtung mit dunkler Holzvertäfelung und die dekorativen Braukessel verleihen dem großen Gastraum ein historisches Ambiente. Besucher können bei warmem Wetter im idyllischen Biergarten sowie im Palmengarten im Innenhof das exklusive Flair genießen.

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