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Anbau und Verarbeitung von Hopfen |
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Der Hopfen spielt bei der Herstellung von Bier eine wesentliche Rolle und wird gerne als die "Seele des Bieres" bezeichnet. Die Hopfendolden geben dem Bier sein spezifisches Aroma und seinen typischen herben Geschmack. Die feste Schaumkrone auf einem frisch eingeschenkten Bier verdanken wir ebenfalls dem Hopfen, der gleichzeitig auf natürliche Weise und ohne chemische Zusätze auch die Haltbarkeit des Bieres erhöht. Je nach Biersorte werden 100 bis 400 Gramm Hopfen auf einen Hektoliter Bier zugegeben.
Biere nach Pilsener Brauart und Starkbiere werden meist erheblich
stärker gehopft als zum Beispiel die weniger herben Exportbiere.
Das bis zu sieben Meter hohe Klettergewächs ist als Heilpflanze
anerkannt, seine beruigende Wirkung nutzt der Mensch bereits seit
Jahrhunderten. Bier erhält durch die Hopfenbeigabe seine entspannende
Wirkung. Alternative Anwendungsmöglichkeiten des Hopfens werden seit
Jahren erforscht, darunter die Möglichkeiten bei der Behandlung von
Diabetes, Hauterkrankungen, Krebsvorbeuge, Schlafstörungen und
Allergien. Deutschland ist einer der wichtigsten Hopfenproduzenten: Das
größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt ist die Hallertau in
Bayern. 70 Prozent der deutschen Hopfenernte werden exportiert.
Quelle: www.brauer-bund.de
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